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Windows – das Fenster zur Welt

Windows ist für viele das Fenster zu Welt. Nicht nur die Übersetzung des englischen Wortes macht in dieser Aussage Sinn, das hochtrabend klingende Argument ist ebenfalls keine Übertreibung. Danach benannt, dass die verschiedenen Anwendungen bei Windows in rechteckigen Fenstern angezeigt werden, ist das Betriebssystem Windows auf der Mehrheit aller PCs und Servern verbreitet. Auch auf Smartphones und PDAs, in Messgeräten und Kassensystemen, in Kraftfahrzeugen und diversen anderen sogenannten „Embedded Devices“ findet Windows Anwendungsfelder. 92 % Marktanteil sagt viel über die Nützlichkeit und die Popularität von Windows aus. Der Begriff Monopol ist für das Microsoft Betriebssystem passend. Gegen diesen Monopol-Charakter von Windows wurde in der Vergangenheit eine Reihe von Gerichtsverfahren geführt. Insbesondere andere Betriebssystem-Anbieter wie Mac OS X, Linux und BSD machen Windows zumindest in Funktionalität und Bedienung Konkurrenz.

Die bekannten Versionen von Windows starten mit den Jahreszahlen 95 und 98. Kurz vor der Jahrtausendwende begann der Boom von PCs, und auch ein normaler Haushalt konnte sich die Rechner leisten, die zuvor nicht nur groß und teuer, sondern auch in ihrer Bedienung für den Otto-Normal-Verbraucher ungeeignet waren. Nach „Windows 95“ wurde drei Jahre später „Windows 98“ unter dem Code-Namen „Memphis“ veröffentlicht. Als wesentliche Erweiterungen enthielt die neue Version in erster Linie einen Internet-Explorer und eine Reihe von Multimedia-Anwendungen.

Nach Windows 95 zählt Windows 98 als das zweiterfolgreichste Betriebssystem von Microsoft. Es wurde bis zu seiner Einstellung im Jahr 2006 unterstützt. Zum neuen Jahrtausend veröffentlichte Microsoft mit der „Microsoft Windows Millennium Edition“, auch kurz „Windows Me“ genannt, eine neue Version, die jedoch in erster Linie kosmetische Veränderungen beinhaltete. So enthielt „Me“ insbesondere eine bessere Version des Windows Media Players. „Windows 2000“, das im Februar 2000 erschien, enthielt hingegen bereits die neue NT-Version 5.0 und damit gleichzeitig eine ganze Bandbreite von Verbesserungen. Dieses Betriebssystem wurde in vier verschiedenen Varianten produziert und bietet dadurch für jeden Benutzer das passende Arbeitssystem. Ob Profesional, Server, Advanced Server oder Datacenter Server, sie alle gab es mit dem Microsoft Windows 2000 Betriebssystem zu erwerben. Nur ein Jahr später erschien mit „Microsoft Windows XP“ das erste Betriebssystem, das sowohl Privat- wie auch Unternehmensansprüche vereinte. Benutzerführung, Multimedianutzung und der Internetzugang wurden hier optimiert. Nachdem XP bereits ein durchschlagender Erfolg für Microsoft war, wurde das angekündigte Microsoft Windows Vista mit Spannung erwartet. Im November 2006 war es endlich soweit. Zunächst konnten Unternehmen das neuste Windows erwerben, im Januar 2007 dann letztendlich auch Privatkunden.

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