earvin

mehr über Betriebssysteme, Office- und Lernsoftware

Open Office – Das umsonst-Komplettsystem

Für all jene, denen Microsoft Office entweder zu teuer oder zu unfunktional ist, bietet Open Office.org eine willkommene Alternative. Wie auch das Monopol-Produkt von Microsoft, bietet die Open Office Variante eine Reihe verschiedener Programme. Textverarbeitung, Tabellenkalkulationen und Präsentationen können allesamt mit Open Office vorgenommen werden – und das dazu völlig kostenfrei!

Open Office ist für alle Betriebssysteme (Windows, Mac OS X, Linux, Solaris etc.) erhältlich und hat auf lange Sicht das ambitionierte Ziel, die Nummer 1 unter den Office Systemen zu werden. Mit einer nur zehnjährigen Geschichte, hört sich dieses Vorhaben zunächst etwas realitätsfern an, aber der Erfolg der Open Office Hersteller erklärt den Hintergrund für die hohen Ziele des Office-Systems für Jederman. Das Gute an Open Office ist –  wie jeder Erstbenutzer feststellen wird – einerseits die relativ problemlose Übertragung von Microsoft oder Apple-Dateien in das Open Office System. Andererseits bietet eine spezielle pdf-Funktion das direkte Exportieren in ein Pdf-Format an. Ganz bequem – und ohne jegliche Umwege. Leider kann es trotz der guten Übertragbarkeit immer wieder zu Fehlern in der Formatierung führen, wenn zu Beispiel von Word zu Office transferiert wird. Absätze können verrutschen oder werden ab und zu in unterschiedlichen Abständen angegeben.

Das Gesamtpaket von Open Office enthält aber wie bereits erwähnt neben dem Writer zur Textverarbeitung auch „Calc“ zur Tabellenkalkulation, „Impress“ als ein Präsentationsprogramm im Sinne von Power Point, „Draw“ als Grafikprogramm, das Rechenprogramm „Math“ und ein Datenbankprogramm namens „Base“. Da Open Office modular konzepiert worden ist, findet der Benutzer dieselben Utensilien bei „Writer“ und „Impress“ wieder, was für eine benutzerfreundliche Bedienung von immensem Vorteil sein kann. Sympathisch an Open Office ist ebenfalls, dass es auf der Idee eines erst 16-Jährigen beruht. Marco Börris grundete die Firma Star Division im Jahr 1984 und vertrieb damals ein Office-Paket, das er StarOffice nannte. In kurzer Zeit wurden mehr als 25 Millionen StarOffice-Pakete erworben, worauf Börris sein Produkt an Sun Microsystems, welche mit viel Geld und Personal das Produkt übernahmen, verkaufte: Die Konkurrenz zu Microsoft Office war geboren.

  • RSS
  • Delicious
  • Digg
  • Facebook
  • Twitter
  • Linkedin
  • Youtube

beliebte Artikel

Der Weg zum perfekte

Die digitale Bildbearbeitung ist eine ...

Druckereinrichtung f

Plug & Play ist ein ...

Bald Smartphone mit

Was es genau kann und ...

Indien plant eigenes

Die dafür bestehenden Pläne sind ...

Microsoft plant Sync

„Zune“ soll diese Software heißen ...

Werbung