earvin

mehr über Betriebssysteme, Office- und Lernsoftware

Foto: Flickr / gnuchris2

Die Unterstützung der Lern- und Sprachförderung für die kleinsten wird inzwischen von immer mehr großen Unternehmen vorgenommen. Seit über sieben Jahren verfolgt Microsoft beispielsweise die Bildungsinitiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“, bei der das Spielzeug zwischendurch zur Seite gelegt und der spielerische Umgang mit dem PC geübt wird. Die Lernsoftware für Kinder wird zurzeit in mehr als 4.500 Kindertagesstätten deutschlandweit verwendet.

Bereits in diesem jungen Alter wird somit mit der Sprachförderung begonnen. An diesem Programm nehmen rund 150.000 Kinder in Deutschland teil. Durch Spiele und animierte Figuren werden Wörter und Buchstaben gelernt, und die Kinder können je nach ihren eigenen Stärken ihre Kenntnisse selbstständig erweitern. Die Software wurde von Experten der TU-Berlin und des Cornelsen Verlages entwickelt und steht dabei unter der Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. Durch den Umgang mit dem PC wird nicht nur die Sprachentwicklung, sondern auch die Medienkompetenz unterstützt. Die Programme können sogar bis zur beruflichen Weiterbildung fortgeführt werden.

Auch der Bundestagsabgeordnete Thomas Jarzombek steht hinter dem Projekt und unterstützte kürzlich weitere 57 Kindergärten mit der Lernsoftware, wobei die notwendigen Computer von Hewlett Packard zur Verfügung gestellt wurden. Der Umgang mit einem Computer sei in ein bis zwei Generationen auch für die Jüngsten unter uns selbstverständlich, erklärt Jarzombek, der es aus diesem Grunde für mehr als sinnvoll erachtet, Kindern schon jetzt und möglichst früh den Umgang mit diesem Medium näher zu bringen. Die soziale Kompetenz leide nicht, da die Kleinen sich jeweils zu zweit einen PC teilten.

Kritiker führen dennoch an, dass Kommunikation durch möglichst umfassenden Kontakt mit anderen Personen erlernt werden sollte und der Einsatz von Technik frühestens in der Grundschule sinnvoll sei. So fördere das Spielen mit Bauklötzen soziale Kompetenzen sowie  Koordination, die letztendlich durch den Computer nicht ersetzt werden könne. Er solle daher immer nur als pädagogische Ergänzung gesehen werden und keinen Ersatz darstellen.

Eine weitere Lernsoftware ist mit “Englisch entdecken mit Ben & Bella” auf den Markt gekommen. Die jungen Kinder sollen so auf spielerische Art und Weise wichtige Vokabeln und einfache Sätze lernen. Aus Bereichen wie Zirkus, Bauernhof, Einkaufen oder  Reisen können die Kinder zwischen 18 verschiedenen Spielen wählen. So werden z.B. beim Memory die aufgedeckten Objekte aufgesagt und können von den Kindern wiederholt werden. Lesefähigkeiten sind nicht erforderlich, das alles durch den Lautsprecher erklärt wird. Ben redet hierbei mit amerikanischem Akzent, Bella mit britischem. Bei guten Leistungen werden die Kinder gelobt und weiter angespornt. Die Software ist zum Einstieg in die englische Sprache überaus geeignet und kann sie Kindern bunt näher bringen.

Kategorien: Lernsoftware

  • RSS
  • Delicious
  • Digg
  • Facebook
  • Twitter
  • Linkedin
  • Youtube

beliebte Artikel

Der Weg zum perfekte

Die digitale Bildbearbeitung ist eine ...

Druckereinrichtung f

Plug & Play ist ein ...

Das richtige Betrieb

Hier wird die Verbindung zwischen ...

Smartphone als Herzs

Großes Potenzial stecke in der ...

Kriegslandschaft Bet

Dies ist für Microsoft eine ...

Werbung